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05.10.2021 20:35 Alter: 19 days

„Juniorwahl“ an der OHS Im Wahlfieber


Seit Wochen haben sich die Klassen und Kurse mit der bevorstehenden Bundestagswahl beschäftigt – und waren heiß darauf zu wählen. Nun ist er da, der Wahltag, oder besser: die beiden Wahltage, an denen die Otto-Hahn-Schule zur „Juniorwahl“* aufruft, eine Wahlsimulation, an der alle Schüler*innen ab Jahrgang 8 teilnehmen dürfen. Trotzdem ist es kein Spiel, vielmehr eine Übung fürs Wählen und die Schüler*innen sind mit großer Ernsthaftigkeit dabei, wählen mit Bedacht.

„Juniorwahl“ ist ein Projekt zur politischen Bildung in Schulen. Nach einer inhaltlichen Vorbereitung im Unterricht nehmen die Schüler*innen an einer Wahl teil, bei der der gesamte Wahlvorgang simuliert wird.

Die Leistungskurse Politik und Wirtschaft (PoWi) führen die Wahl durch, das heißt sie übernehmen den Dienst im Wahllokal, nehmen die Benachrichtigungskarte in Empfang, kontrollieren den Schülerausweis, checken den Namen im Wählerverzeichnis, händigen den Stimmzettel aus und überwachen die Wahlurne. Aber sie beantworten auch viele wichtige Fragen: Wie viele Kreuze darf ich auf dem Stimmzettel machen? Wie geht das mit Erst- und Zweitstimme? Darf ich meinen Namen auf den Stimmzettel schreiben? Und: Darf ich mit meiner Freundin in die Wahlkabine? Die Oberstufenschüler*innen beantworten alle Fragen ruhig, routiniert und mit viel Geduld und zeigen auch, wie man den Stimmzettel faltet. Man wünscht fast, die erwachsenen Wähler*innen hätten ebenso viel Unterstützung beim Wählen.

Die Schüler*innen wählen, aber auch die Lehrer*innen sind mit Engagement dabei, motivieren zur Wahl, unterstützen, wo immer es geht – auch wenn sie nicht PoWi unterrichten, sondern Deutsch, Mathe oder Chemie. „So engagiert war eine Juniorwahl noch nie“, meint Edith Schneider, die 2003 die erste Juniorwahl an der Otto-Hahn-Schule organisierte. „Es ist wirklich eine besondere Wahl. Man merkt: Es geht um etwas!“

Nun heißt es warten bis zum Sonntagabend, denn erst dann dürfen die Zahlen veröffentlicht werden. Bis dahin fiebern die jungen Wähler*innen den Ergebnissen entgegen.