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12.07.2021 08:51 Alter: 150 days

Jahreshauptversammlung des Förderkreises am 16. Juni 2021

Verabschiedung von Udo Häfele - neue Vorstandsmitglieder Oliver Ottenbreit (1. Vorsitzender) und Susanne Burster (2. Vorsitzende) – wichtige Neuregelungen in der Satzung


Foto von links nach rechts: Oliver Ottenbreit, Susanne Burster, Barbara Droge-Otterbein, Arthur Sommer

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Förderkreises der Otto-Hahn-Schule stellte in mehrfacher Richtung Rekorde auf:

 

 

 

Nicht nur, dass sie am bis dato heißesten Tag des Jahres stattfand. Es gab auch mit 29 Teilnehmern – Vorstandsmitglieder, Beate Brill-Stark für den SEB und Angela Kirchhoff für die Schulleitung inklusive – den größten Zuspruch, an den sich die anwesenden langjährigen Mitglieder überhaupt erinnern konnten. Trotz der Corona-Beschränkungen (geimpft / genesen oder alternativ mit Nachweis aus dem Testzentrum) hatten sich viele jetzige wie ehemalige Eltern, nahezu das komplette Bibliotheksteam und auch vier Lehrkräfte eingefunden. Die hohe Teilnehmerzahl lag sicherlich einerseits daran, dass gleich fünf Wahlämter (der 1. und 2. Vorsitz, die Schatzmeisterei und 2 x Kassenprüfung) neu zu besetzen waren. Zum anderen waren fünf Anträge zur Änderung der Satzung angekündigt.

 

Ein weiterer Punkt der Versammlung war die Verabschiedung des 2. Vorsitzenden Udo Häfele, dem nach dem Ausscheiden der 1. Vorsitzenden Petra Kietzmann kommissarisch auch der 1. Vorsitz übertragen war. An dieser Stelle vielen Dank an Udo Häfele für die geleistete Arbeit! Er hat seinen Nachfolgern seine volle Unterstützung zugesichert, um den Übergang zu begleiten.

 

Die anschließend turnusmäßig bzw. ad hoc durchzuführenden Wahlen zeigten, wie gut der alte und der neue Vorstand die Sache für ihre Mitglieder vorbereitet hatten. Für alle zu wählenden Ämter fanden sich Kandidaten und mit Claudia Kuntscher und Sylvia Richter auch erfahrene Wahlhelferinnen. So konnten zügig 5 Wahlämter und 1 Amt kraft Satzung besetzt werden. Mit Arthur Sommer (Schatzmeister), Beate Brill-Stark (als SEB-Vorsitzende „Soll-Beisitzerin“ des Vorstands nach der bisherigen Satzung), Claudia Kuntscher und Petra Kietzmann wurden die bisherigen Amtsinhaber wiedergewählt. Mit Oliver Ottenbreit (1. Vorsitzender) und Susanne Burster (2. Vorsitzende) fand sich für die vakanten Ämter eine neue Besetzung. Alle Bewerber wurden ohne Gegenstimmen gewählt.

 

Damit blieb den Mitgliedern in der letzten Stunde ihrer Versammlung genügend Zeit für die Diskussion und Aussprache zu den insgesamt 5 gestellten Anträgen. Schnell verabschiedet wurden im Plenum die vom Vorstand einstimmig vorgeschlagenen Anträge zu 2 (= Umstellung auf E-Mail-Versand) und 3 (= Ausschlussgrund für die Mitgliedschaft: zweimalige Nichtzahlung des Beitrags).

 

Der SEB schlug vor, dass es nach so vielen Jahren einmal an der Zeit sei, Dinge zu ändern. Da in der Schülerschaft zunehmend eine gestiegene Bereitschaft zu beobachten sei, sich politisch zu engagieren, sollte man dies honorieren, aus dem (informellen) Beratungsrecht ein echtes Beratungsrecht machen und es mit einem Recht auf Mitbestimmung versehen. Mit dem Antrag auf Erweiterung des Stimmrechts für Schulleitung und Schülerschaft zum einen und der Aufrechterhaltung des Stimmrechts der Elternschaft über den SEB zum anderen würde man in idealer und demokratischer Weise das machen, was laut Satzung gerade der Sinn und Zweck des Förderkreises sei, nämlich die Schulgemeinde zu fördern. Und: Man würde die nach Satzung zu fördernden Betroffenen selbst zu Beteiligten machen. Das würde einen echten Anreiz dafür setzen, sich für ein Vorstandsamt im Förderkreis zu engagieren. Sollte der eingeschlagene Weg sich in der Praxis nicht als erfolgreich erweisen, dann sei diese Regelung nicht in Stein gemeißelt, sondern könne in der Jahreshauptversammlung auch wieder geändert werden.

 

Trotz der späten Uhrzeit folgten dieser Diskussion immer noch 22 Mitglieder. Bei der Abstimmung beschlossen sie mit einer Mehrheit von knapp 90 %, dem SEB-Vorschlag zu folgen, einen progressiven Weg zu gehen und die Satzung zugunsten einer breiteren Mitbestimmung zu ändern. Um den Verfechtern der konservativen Variante entgegen zu kommen, wurde der Vorstand im Wege eines Dringlichkeitsantrags beauftragt, künftigen Jahreshauptversammlungen eine klare Vorgabe für derartige „wesentliche“ Satzungsänderungen an die Hand zu geben. Wer Details zu den Anträgen nachlesen möchte, findet sie auf der Homepage des Förderkreises. Zum Schluss befand die Versammlung noch, dass der Mitgliedsbeitrag unverändert bei EUR 15,00 im Jahr verbleiben möge.

 

Der neue Vorstand wird sich in den nächsten Wochen mit Engagement und Freude an seine Aufgaben   machen.