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14.05.2019 11:31 Alter: 1 year

Demokratie braucht … Debatten


Otto-Hahn-Schülerinnen und Schüler besuchen Jugend debattiert zur Europawahl

„Jugend debattiert“ ist nicht nur ein bundesweiter Schülerwettbewerb, sondern findet als Wettbewerb für Deutschlerner auch in 11 weiteren Staaten der Europäischen Union statt. „Jugend debattiert mit Spitzenkandidaten“ ist ein erprobtes Format, das im Rahmen der Juniorwahl zu Landtagswahlen in Deutschland bereits über 30 Mal stattgefunden hat. Angeschlossen an die Unterrichtseinheit „Jugend debattiert“, die im schulinternen Curriculum für das Fach Deutsch ab Jahrgangsstufe 8 fest verankert ist, besuchte der Deutschkurs (E2) unter der Leitung der Lehrkraft Elisa Baldan am 29. April 2019 die Veranstaltung „Jugend debattiert zur Europawahl“ in Frankfurt. Die Panorama-Bar des Frankfurter Schauspielhauses, gegenüber des ehemaligen Gebäudes der Europäischen Zentralbank, bot mit ihrem atemberaubenden Blick auf Frankfurts Skyline eine besondere Atmosphäre sowohl für die Debattantinnen und Debattanten als auch für die Zuschauer. In insgesamt sechs spannenden Runden debattierten die Jugend-debattiert Gewinnerinnen und Gewinner aus sechs Ländern (Polen, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Spanien und Deutschland) mit jungen deutschen Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Europäischen Parlament folgende Streitfragen: „Soll die Europäische Union neue Freihandelsabkommen schließen?“ (CDU), „Soll die Europäische Union Digitalsteuern einführen?“ (SPD), „Soll die Europäische Union Flüchtlinge aktiv aus Seenot retten?“ (Bündnis 90/Die Grünen), „Soll die Europäische Union eine EU-Armee aufstellen?“ (DIE LINKE), „Soll die Europäische Union wieder nationale Währungen einführen?“ (AfD) und „Soll die Europäische Union einen europäischen Bundesstaat einrichten?“ (FDP). Nach einer jeden Debatte hatten die anwesenden Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit abzustimmen, ob sie für oder gegen die vorgeschlagenen und von der Gegenseite kritisch geprüften Maßnahmen sind und Rückfragen an die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten zu stellen.