Mit vielen Pauken und Trompeten – Probenbesuch ermöglicht ungewöhnliche Einblicke in die Arbeit des hr-Sinfonieorchesters

Gegen Ende des letzten Jahres nutzten die Musikkurse der Oberstufe die seltene Möglichkeit einer Probe des hr-Sinfonieorchesters im Sendesaal des Hessischen Rundfunks beizuwohnen. Das Orchester mit 120 Musikerinnen und Musikern probte Auszüge aus der 11. Sinfonie von Dimitri Schostakowitsch sowie ein zeitgenössisches Stück der koreanischen Komponistin Unsuk Chin, die auch persönlich vor Ort war.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich während der Probe insbesondere beeindruckt von der Arbeit und Präsenz des französischen Chefdirigenten Alain Altinoglu, der die Probe mit den 120 Musikerinnen und Musikern mit viel Charme und Witz mit einer Mischung aus Deutsch und Englisch leitete.

Der Sitzplatz hinter dem Orchester ermöglichte den Lernenden einerseits einen perfekten Blick auf den Dirigenten, andererseits den Kontakt zu den Schlagzeugern, die direkt vor den Schülerinnen und Schülern mit sechs Musikerinnen und Musikern agierten. Für das Stück Alaraph von Unsuk Chin, welches einige Tage später als deutsche Uraufführung im Konzert zu hören war, kamen neben einer riesigen Auswahl an Pauken, Trommeln und Becken auch Tischtennisbälle und weiteres ungewöhnliches Instrumentarium zum Einsatz. Dies sorgte unter anderem im Anschluss an die Probe für großen Gesprächsbedarf, wobei Frau Jensen als Musikvermittlerin des hr Rede und Antwort stand. Sie gab im Austausch mit den Schülerinnen und Schülern darüber hinaus Einblicke in die Strukturen des Orchesters, organisatorische Abläufe und den logistischen Aufwand, der hinter der Durchführung eines solchen Konzerts steht.

Für die Lernenden war es ein spannendes Erlebnis, das neben vielen neuen Eindrücken auch den Respekt vor den Leistungen der Musizierenden nachhaltig gesteigert hat.


Nach oben