In der aktuellen Runde gehörte die OHS zu nur 38 Schulen, die sich am Wettbewerb beteiligten – und setzte dabei ein eindrucksvolles Zeichen: Von den insgesamt rund 230 Teilnehmenden stellte allein die Hanauer Schule 17 Schülerinnen und Schüler, überwiegend aus der Profilklasse 9Ge. Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde die Otto-Hahn-Schule mit einem Sonderpreis als Schule mit den meisten Teilnehmenden ausgezeichnet. Die hohe Beteiligung zeigt, wie groß die Begeisterung für Naturwissenschaften an der OHS ist.
Besonders im Mittelpunkt steht Ben Paulekuhn aus der Klasse 09Ge: Er löste die anspruchsvollen Aufgaben der ersten Wettbewerbsrunde so erfolgreich, dass er sich für die Landesrunde qualifizieren konnte. Diese zweite Stufe des Wettbewerbs führt die besten Teilnehmenden eines Bundeslandes zu einer gemeinsamen Klausur zusammen, bei der sie ihr chemisches Fachwissen und ihre Problemlösekompetenz unter Beweis stellen. Ben wird die Otto-Hahn-Schule am 18. März 2026 in Frankfurt vertreten und sich dort mit den stärksten Nachwuchschemikerinnen und -chemikern Hessens messen.
Schulleiterin Susan Stein gratulierte allen Teilnehmenden und hob den besonderen Einsatz der Schülerinnen und Schüler hervor. Die hohe Zahl an gestarteten Jugendlichen zeige, „dass naturwissenschaftliche Bildung an der Otto-Hahn-Schule nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Schulalltag gelebt wird“. Der erhaltene Sonderpreis sei zugleich Anerkennung für die engagierte Arbeit des gesamten MINT-Fachbereichs, der in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt ausgebaut wurde.
Betreut wurden die jungen Chemietalente von ihrem Fachlehrer Marc Fischer, der bereits die Erfolge beim Wettbewerb „Chemie – mach mit!“ im vergangenen Schuljahr begleitet hatte. Er sieht in „Chemie – die stimmt!“ eine ideale Brücke zur Internationalen ChemieOlympiade, bei der besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler auf einem noch höheren Niveau gefordert werden. „Unsere Klasse hat gezeigt, dass sie sich mit Ausdauer und Neugier auch komplexen Fragestellungen stellt – der Sonderpreis und Bens Qualifikation für die Landesrunde sind dafür die beste Bestätigung“, betont Fischer.
Auch Fachbereichsleiter Dr. Christian Wolf zeigt sich beeindruckt von der Resonanz in der Schülerschaft. Die Teilnahme von 17 Jugendlichen an einem freiwilligen, deutlich über den Unterricht hinausgehenden Wettbewerb belege, dass die MINT-Förderkonzepte der Schule greifen. Schon jetzt bereiten sich Interessierte auf die nächsten Runden von „Chemie – die stimmt!“, auf Jugend-forscht-Projekte und weitere Olympiaden vor. Die Schulgemeinde ist überzeugt: Nach diesem Erfolg werden noch viele spannende chemische Entdeckungen aus den Reihen der Otto-Hahn-Schule folgen.








