606 Schülerinnen uns Schüler von der Intensivklasse bis zur 10. Jahrgangsstufe im Gymnasium haben eine Woche lang altersgemäße Workshops zum Zukunftsthema „Wie wollen wir leben?“ besucht. Gemeinsam haben sie z.B. über die Zukunft der Arbeit oder die Zukunft der Energie diskutiert und digital experimentiert.
Während der Pausen war das Mobile FUTURIUM auf dem Schulhof immer von neugierigen Schülern umringt, die fröhlich die ausgestellten experimentellen Möglichkeiten testen. „Ich kann mich nicht entscheiden!“, dieser Satz ist oft zu hören und zeigt, dass die Multi-Optionsgesellschaft den Einzelnen wirklich sehr herausfordert. Gut, dass in den Workshops daran gearbeitet wird, den Schülern Wege zu zeigen, wie sie miteinander aktiv ihre Zukunft gestalten können.
Im Workshop „Munterwegs“ z.B., den ein Religionskurs aus Klasse 8 besucht hat, geht es dann heute mal nicht um das Unterrichtsthema Pilgern, sondern darum, wie die Zukunft der Mobilität aussieht. Wie würden Menschen im Alltag ohne Beton und Teer leben? Fragen wie diese öffnen einen kreativen Denkraum, der dann mit Hilfe eines Computerprogramms (DELightex.com) gebaut und später mit VR-Brillen erkundet wird.
„Verbindung verloren!“ erschallt es im Workshopraum. „Hurra, wieder da!“ Der Weg in die Zukunft scheint v.a. von einem stabilen WLAN abzuhängen. Die beiden Workshopleiter beraten und finden schnelle Lösungen, um den Schülerinnen und Schülern intensives digitales Lernen und Arbeiten zu ermöglichen.
Kann man nun Zukunft lernen? Die begleitenden Lehrkräfte ziehen als Fazit, dass man durch dies vielfältige und spielerische Entdecken der Zukünfte die Erfahrung auslösen kann, dass man die Zukunft bewusst und selbstbestimmt mitgestalten kann.








