Forschung zum Anfassen – Teilchenphysik live für die NaWi-Klassen 5Gc und 5Ge

Die NaWi-Klassen 5Gc und 5Ge der Otto-Hahn-Schule Hanau erlebten einen ganz besonderen Unterrichtstag. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Janina Waibel und Katharina Hantke erhielten die Schülerinnen und Schüler einen spannenden und anschaulichen Einblick in die Welt der Teilchenphysik. Möglich wurde dies durch die Kooperation mit den Physikern Joshua König und Laura Gans-Bartl vom Institut für Kernphysik der Goethe-Universität Frankfurt, die den Projekttag fachkundig begleiteten.

Zu Beginn führten die beiden Experten die Klassen mit einem anschaulichen Vortrag in die Grundlagen der Teilchenphysik ein. Dabei ging es unter anderem um die Frage, aus welchen kleinsten Bausteinen unsere Welt besteht und wie Forschende diese Teilchen überhaupt untersuchen können. Besonders eindrucksvoll waren die Erklärungen zu Teilchenbeschleunigern und Detektoren, die in der modernen physikalischen Forschung eine zentrale Rolle spielen.

Im Anschluss an den theoretischen Teil wurde das neu gewonnene Wissen direkt praktisch angewendet. Ein besonderer Höhepunkt des Tages war der Bau einer Nebelkammer. In Kleingruppen entstanden funktionierende Modelle, mit denen tatsächlich Teilchenspuren sichtbar gemacht werden konnten. Die Begeisterung war groß, als in den Nebelkammern echte Spuren von Myonen und Alpha-Teilchen zu beobachten waren. Dieses direkte Experimentieren machte die Arbeit von Physikern greifbar und sorgte für Staunen, Neugier und viele Fragen.

Der Workshop fand im Rahmen der MINT-Förderung der Otto-Hahn-Schule Hanau statt, die als MINT-Schule besonders darauf achtet, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. So konnte der Projekttag nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch das besondere Profil der Schule als MINT-Standort unterstreichen.

Am Ende des Tages blickten die NaWi-Klassen 5Gc und 5Ge auf zwei lehrreiche und spannende Projekttage zurück. Die Zusammenarbeit mit Laura und Joshua zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und zugänglich Naturwissenschaft sein kann. Viele Schülerinnen und Schüler nahmen nicht nur neues Wissen, sondern auch eine große Begeisterung für die Teilchenphysik mit. Dieser besondere Novembertag wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben und vielleicht sogar den Grundstein für zukünftige Forscher legen.


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