Otto-Hahn-Schüler tauchen in die Welt von „House of Banksy“ ein

Er ist anonym, provokant und weltweit gefeiert: Banksy zählt zu den einflussreichsten Street-Art-Künstlern unserer Zeit. Im Hanauer Stadthof wurde ihm mit der Ausstellung „House of Banksy“ ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt – ein Erlebnis, das sich die bilinguale Klasse 9Gb der Otto-Hahn-Schule nicht entgehen ließ. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Juliane Voigt-Hosain und Juliane Carriero begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise.

Raum für Raum eröffneten sich ihnen Banksy‘s ikonische Werke – eindrucksvoll inszeniert und zum Greifen nah. Doch es blieb nicht beim bloßen Betrachten: Immer wieder stießen die Jugendlichen auf überraschende Details, die zum Nachdenken und Hinterfragen einluden. Schnell wurde deutlich, wie pointiert und kritisch Banksy gesellschaftliche Themen aufgreift und in seinen Arbeiten verarbeitet.

Besonders eindrücklich wurde es, als die Lernenden selbst Teil der Ausstellung wurden: Auf Monitoren entdeckten sie ihr eigenes Spiegelbild – beobachtet und ausgestellt. Ein Moment, der zum Innehalten führte. Plötzlich stellten sich die Fragen: Wie verhalte ich mich, wenn ich gesehen werde? Welche Wirkung hat mein Handeln auf andere?

Die Exkursion traf damit den Nerv der Zeit und knüpfte direkt an die Lebenswelt der Jugendlichen an. Banksys Kunst wurde so nicht nur betrachtet, sondern erlebt – als Impuls, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und gesellschaftliche Zusammenhänge bewusster zu reflektieren.


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