Das Unternehmen aus Hanau gehört zu den führenden Anbietern von Edelmetallen, liefert Quarzglas für die Halbleiter- und Telekommunikationsbranche oder Sensoren für die Stahlindustrie. Zudem verbessert das Unternehmen mit Materialien und Technologien für die Medizintechnik die Lebensqualität von Millionen Menschen. Die Schülerinnen und Schüler hatten vor Ort die Möglichkeit die Ausbildungsberufe des Chemielaboranten / der Chemielaborantin bzw. des Industriemechanikers / der Industriemechanikerin näher kennenzulernen und selbst praktisch tätig zu werden. Eine Schülergruppe konnte nach der durchgeführten Sicherheitsunterweisung im Labor verschiedene Messarten kennenlernen, um unterschiedliche Volumina zu bestimmen. Dabei lernten sie den Umgang mit verschiedenen Laborgeräten kennen und erhielten einen Einblick in die Genauigkeit und Sorgfalt, die in diesem Beruf erforderlich sind. Auch im Bereich Industriemechaniker/in durften die Schülerinnen und Schüler aktiv werden. Hier bestand die Aufgabe darin, aus einem Stück Messing in mehreren Arbeitsschritten einen Würfel herzustellen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Präzision, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis in diesem Beruf sind. Besonders positiv wurde von der Gruppe hervorgehoben, dass sie unter der Anleitung von Frau Sabrina Siekemeyer-Reitz und Herrn Marcel Becker selbstständig arbeiten durften. Dies ermöglichte nicht nur ein besseres Verständnis der Tätigkeiten der Ausbildungsberufe, sondern machte die Erkundung auch besonders interessant und abwechslungsreich. Insgesamt war die Betriebserkundung bei Heraeus eine sehr wertvolle Erfahrung, bei der die Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretische Informationen sammeln, sondern auch praktische Einblicke in zwei spannende Berufsfelder gewinnen konnten. Die Betriebserkundung hat dazu beigetragen, das Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Berufen zu stärken und mögliche Perspektiven für die eigene berufliche Zukunft aufzuzeigen. Das Projekt „I AM MINT“ wird von der Europäischen Union sowie aus Mitteln des Landes Hessen und der Bundesagentur für Arbeit – Regionaldirekt Hessen gefördert.








