Schulleiterin Susan Stein fand in ihrer Ansprache bewegende Worte und lobte das große, außergewöhnliche Engagement der drei Lehrkräfte. Sie betonte mit Nachdruck: „Sie alle drei haben tiefe, bleibende Spuren an unserer Schule hinterlassen.“
Bei Oberstudienrätin Elke Conert, die die Fächer Englisch und Kunst unterrichtete, hob Susan Stein besonders deren unerschütterlich positives Menschenbild hervor. Sie habe stets fest daran geglaubt, dass in den jungen Menschen weit mehr stecke, als sie sich selbst manchmal zutrauten. Elke Conert stand und steht an der Schule für gelebte Kreativität: Ein besonderer Meilenstein ihrer Arbeit war der erste Kunst-Leistungskurs der Otto-Hahn-Schule, den sie erfolgreich zum Abitur führte. Damit legte sie gleichzeitig einen wichtigen Grundstein für zukünftige Leistungskurse in diesem Fachbereich.
Auch Jutta Reinmüller war mit den Fächern Kunst, Ethik und Deutsch ein kreativer und empathischer Geist an der Schule. Für sie standen die Schülerinnen und Schüler zu jedem Zeitpunkt im absoluten Fokus ihres Wirkens. Susan Stein verdeutlichte in ihrer Laudatio, dass für Jutta Reinmüller jeder einzelne Schultag etwas Besonderes war – eine Haltung, die man spüren konnte. Insbesondere im Haupt- und Realschulzweig war sie über Jahre hinweg eine verlässliche, tragende Säule und eine wichtige Bezugsperson für viele Jugendliche.
Die Fächer Französisch und Sport waren die Heimat von Oberstudienrätin Elke Aulehla-Neubert, die das Profil der Schule über ein langes Berufsleben hinweg entscheidend mitgestaltete. Als Europaschule profitierte die „Otto“ in ganz besonderem Maße von ihrem Einsatz: Europa war für Elke Aulehla-Neubert nie bloß ein schulisches Projekt, sondern eine tief sitzende persönliche Überzeugung. Susan Stein unterstrich, wie unschätzbar wichtig gerade die von ihr organisierten und begleiteten Begegnungen im Rahmen der Europaprojekte für die persönliche Entwicklung der jungen Menschen waren.
Dass die drei Kolleginnen große Lücken hinterlassen, aber gleichzeitig enorm viel in Bewegung gebracht haben, darin waren sich alle einig. Sie blicken auf eine rundum gelungene und erfüllte Dienstzeit zurück. Nun schlägt das Buch ein neues Kapitel auf: Die Zeit wird flexibel, Verpflichtungen weichen der Freiheit und vieles kann nun ganz neu entdeckt und gestaltet werden.
Wie tief die Wertschätzung im Kollegium sitzt, zeigte sich im bunten Programm der Verabschiedung: Die jeweiligen Fachschaften verabschiedeten ihre Kolleginnen herzlichst und kreativ mit eigens umgedichteten Liedern, humorvollen Schauspieleinlagen und liebevoll ausgesuchten Geschenken. Auch der Schulelternbeirat sowie der Personalrat schlossen sich den guten Wünschen an und gaben den dreien die besten Wünsche für den nun vor ihnen liegenden Lebensweg mit.
Im Anschluss an den offiziellen Teil luden die drei Hauptpersonen der Feier zu einem gemeinsamen Umtrunk ein. In geselliger, fröhlicher Runde und mit vielen Anekdoten aus den vergangenen Schuljahren fand diese rundum gelungene Verabschiedung einen harmonischen Ausklang.








