Welcher Film soll gezeigt werden? Klasse 9Gb nimmt an Kurationsworkshop der Deutschen Filmakademie teil

Am 18. und 19. April hat sich die Klasse 9Gb gemeinsam mit ihrem PoWi-Lehrer Dominik Dörsching im ajoki in Hanau eingefunden und dort durften sie an einem Kurationsworkshop teilnehmen. Im Rahmen von „spots.“ - einem Projekt der Deutschen Filmakademie – wurden Filme kuratiert, die sich mit verschiedenen Diskriminierungsformen auseinandersetzen. Dabei wurden unter der Leitung von Theaterregisseur Juli und der lokalen Koordinatorin Anna Jagust zuerst einmal verschiedene Begriffe geklärt. Natürlich musste erst einmal besprochen werden, was kuratieren und Diskriminierung überhaupt bedeutet. Danach wurde der Blick darauf gelenkt, wie verschiedene Menschengruppen in unserem Alltag Diskriminierung erfahren. Nachdem der Theorieteil beendet wurde, ging es schnell zum Schauen der Filme über.
Dabei wurden verschiedene Kurzfilme, professionell gefilmt oder von Jugendlichen gedreht, die an früheren Durchgängen von „spots.“ teilgenommen haben, gezeigt. Nach jedem Film kam es zu regen Diskussionen, über das eben Gesehene und was Diskriminierung mit den Protagonistinnen und Protagonisten macht. Die Kurzfilme behandelten Themen, wie Rassismus, Klassismus oder die Diskriminierung von queeren Menschen. Meinungen wurden ausgetauscht, Sterne-Bewertungen vergeben, bis es am Freitag schließlich hieß – welcher Film soll gezeigt werden? Die Klasse war sich schnell einig, so dass es mit der Vorbereitung der Vorstellung des Filmes weiterging. Schließlich wird die Auswahl am 22.05. beim „spots. Kinofestival“ im Kinopolis Hanau gezeigt werden. Nach zwei intensiven Tagen verabschiedete sich die Klasse  ging mit vielen neuen Eindrücken ins Wochenende.