Soziales Lernen an der Otto-Hahn-Schule

Kompetenzen stehen heute bei der Entwicklung eines Menschen in Beruf und Gesellschaft hoch im Kurs, höher als Wissenskenntnisse, die einem rasanten Änderungsprozess unterliegen. Alle Firmen und Universitäten legen großen Wert auf Kommunikationsverhalten, Konflikt-, Entscheidungs- und Problemlösefähigkeiten sowie Teamgeist.

Lernen ist immer eingebettet in soziale Erfahrungen, soziales Lernen findet deshalb immer und in jeder Altersstufe statt. Beim Sozialen Lernen geht es in erster Linie nicht um die Vermittlung von Wissen und die Förderung von Einsichten im kognitiven Bereich, sondern darum, dass die emotionale Ebene in den Lernprozess einbezogen wird.

Deshalb hat die Otto-Hahn-Schule in Zusammenwirkung von Lehrer, Schülern und Eltern eine Leitidee entwickelt, aus der sie die Handlungsfelder der Schule im Bereich „Soziales Lernen“ ableitet. Die Leitidee vermittelt eine Haltung, die Verständnis, Respekt und Toleranz gegenüber anderen Menschen und Kulturen sowie Achtung vor der Natur ermöglicht. Die Otto-Hahn-Schule ist ein gewaltfreier Ort, an dem SchülerInnen und Lehrerkräfte in der Schulgemeinschaft in einem guten Schulklima angstfrei miteinander lernen und arbeiten, entsprechend den gemeinsamen Vereinbarungen und Regeln.

Die Umsetzung dieser Leitidee dient dazu, das soziale Miteinander zu stärken, positive Sozialstrukturen zu fördern, Regeln und Rituale zu verankern und somit das Lernklima für SchülerInnen und LehrerInnen positiv zu gestalten. Die Zusammenarbeit von SchülerInnen, Lehrkräften und Eltern ermöglicht es, verschiedene Sichtweisen in die Entwicklung dieses Themas einzubeziehen. Die Schule ist die einzige Organisation in der Gesellschaft, in der alle Jugendliche erreicht werden können und in der gezielt Soziales Lernen gefördert werden kann. Die SchülerInnen werden gut auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet und können möglichen Konfliktfeldern präventiv begegnen. Eltern unterstützen die Schule nach besten Kräften beim Erreichen dieses Zieles.

Die Arbeitsgemeinschaft soll Transparenz herstellen, koordinieren, Fortbildungen planen, evaluieren, ein Curriculum erstellen und somit Nachhaltigkeit bewirken. Die gemeinschaftlich getroffenen Entscheidungen, die in der Gesamtkonferenz, dem Elternbeirat und der SV diskutiert werden, werden so von einer breiten Mehrheit getragen.

 

Carolin Brill

-Pädagogische Koordinatorin-

Schulvereinbarung Schüler-Lehrer-Eltern